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Klimawandel

Künftig muss es uns gelingen, in Bereichen wie Wohnen, Konsum, Ernährung und Mobilität mit deutlich weniger Energieverbrauch auszukommen. Letzteren kontinuierlich auf 2.000 Watt pro Kopf zu reduzieren, haben sich die 2.000-Watt-Städte in der Bodenseeregion – darunter auch Bregenz – zum Ziel gesetzt. 

Bei der Jahrestagung Ende Oktober in Feldkirch kam es jetzt erneut zu einem regen Erfahrungsaustausch, bei dem auch die Frage erörtert wurde, wie sich die Städte an Entwicklungen wie etwa den Klimawandel oder das Bevölkerungswachstum anpassen. Dabei wurde deutlich, dass es dazu neben konzeptionell-strategischem Denken in Politik und Verwaltung auch viele konkrete Handlungsimpulse benötigt, zum Beispiel in der Stadt- und Raumplanung, im Zivil- und Katastrophenschutz, im Sozial- und Gesundheitsbereich etc.

Zum Abschluss des Symposiums und des Workshops gab es noch eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bregenz, Feldkirch, Konstanz, St. Gallen und Winterthur. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass die Klimawandelanpassung als Querschnittsmaterie in allen relevanten Handlungsbereichen eine Rolle spielt sollte. Schon heute würden in weiten Teilen der Bodenseeregion Durchschnittstemperaturen herrschen, die um 2° höher seien, als dies noch im vorindustriellen Zeitalter der Fall war. Gleichzeitig müssten Klimaschutzmaßnahmen intensiviert werden, um eine weitere Erwärmung mit noch gravierenderen Folgen zu vermeiden.

Auch für das nächste Jahr – voraussichtlich erneut im Herbst – haben die 2.000-Watt-Städte eine Präsentation ihrer Aktivitäten vorgesehen. Die Jahrestagung 2019 wird in Winterthur stattfinden.

Foto: Vertreter/innen der 2.000-Watt-Städte in der Bodenseeregion bei der kürzlichen Jahrestagung in Feldkirch.

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